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Die „wilde“ westfälische Geschichte in geistreicher Inszenierung

Das Ensemble (v.l.): Benny Mokross, Karl Hartmann, Sevgi Kahraman-Brust, Leyla Brust, Christian Mueller-Espey, Lara Espey, Sven Menningmann, Wolfgang Brust.

Stefan Keims skurrile Historienrevue mit dem Titel „Der Wilde Westen“ wird auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vom Ensemble der Lichtburg Wetter dargeboten – mit kühnen Charakteren, Bänkelsang und einer gehörigen Portion Humor.

 

Vermittlung regionaler Geschichte kann unverkrampft, gewitzt und lehrreich zugleich sein. Das beweist der Autor, Schauspieler und Journalist Stefan Keim mit seinem Stück „Der Wilde Westen“, das am 23. Januar 2008 um 19.30 Uhr im Museum für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg auf dem Programm steht. Große und kleine Theaterbegeisterte sind eingeladen, sich mit der neunköpfigen Truppe der Lichtburg Wetter auf eine kurzweilige Zeitreise durch die südwestfälische Vergangenheit zu begeben und sagenhafte wie historische Lichtgestalten der Region hautnah zu erleben.

 

Zu den „eisenharten“ südwestfälischen Persönlichkeiten, um die sich das Theaterspektakel rankt, zählen der mythische Schmied Wieland und sein legendäres Schwert Mimung, der mittelalterliche Graf von der Mark, Widersacher des Erzbischofs von Köln, der abenteuerliche Johann Moritz von Nassau-Siegen (genannt „Der Brasilianer“), der flämische, ebenfalls aus dem westfälischen Siegen stammende Maler Peter Paul Rubens sowie die berühmteste deutsche Kochbuchautorin Henriette Davidis. Die Vereinigung solch bedeutsamer Figuren mit gemeinsamer geografischer, aber ganz unterschiedlicher zeitlicher Herkunft verleiht dieser geistreichen Inszenierung ihren speziellen Reiz. In lebendigen Marktplatzszenen stellen die Schauspieler die historischen Ereignisse nach – aufgepeppt mit origineller Kostümierung und satirischen Anspielungen auf die Gegenwart. An Stelle eines Moderators tritt ein Bänkelsänger auf, der das Bühnengeschehen augenzwinkernd kommentiert und das Publikum liebevoll durch die sechs Bilder geleitet und stellenweise mit in die Handlung einbindet.

 

Der Autor Stefan Keim steht wie kein zweiter für einen intelligenten, pointensicheren Humor. Unvergessen ist sein legendärer Auftritt mit seinem Heinz-Erhardt-Programm 2007, bei dem der Schauspieler und Moderator als anarchisch kalauernder Wortwitzakrobat der Wirtschaftswunderzeit vom Nottbecker Publikum gefeiert wurde.

 

„Der Wilde Westen“ ist für Familien besonders attraktiv – daher bietet das Kulturgut einen Sonderrabatt an: Erwachsene in Begleitung von Kindern zahlen an der Abendkasse ebenfalls nur den ermäßigten Betrag.

 

„Der Wilde Westen“ wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und der LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe.

 

Karten gibt es beim Die Glocke-Kartenservice (Tel.: 02522-73300), Forum Oelde (Tel.: 02522-72800) und im Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590).

 

Platzkategorie A: VVK 14,00 EUR / 12,00 EUR (zzgl. VVK-Gebühr)

                              AK  16,00 EUR / 14,00 EUR

Platzkategorie B: VVK 12,00 EUR / 10,00 EUR (zzgl. VVk-Gebühr)

                              AK  14,00 EUR / 12,00 EUR 

 

 

 

Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

 

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

 

Pressekontakt:

Dirk Bogdanski, Tel.: 02529-945592