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Die deutsche „Kriegsbraut“ von Afghanistan

Der Autor und Journalist Dirk Kurbjuweit liest am 8. Dezember 2011 aus seinem Roman "Kriegsbraut" auf dem Kulturgut Haus Nottbeck. Eine packende Geschichte über den deutschen Krieg in Afghanistan und das Schicksal einer jungen Soldatin.

 

Eine Liebe in Zeiten des Krieges. In seinem gefeierten Roman "Kriegsbraut" schildert der "Spiegel"-Journalist Dirk Kurbjuweit die ferne, fremde Welt Afghanistans und das Schicksal einer jungen, mutigen Frau namens Esther. Als Esther beschließt, Soldatin zu werden, wird sie bald nach Afghanistan geschickt. Der Alltag im Bundeswehrcamp ist jedoch ernüchternd: Dichter Staub, quälende Langeweile und unerträgliche Hitze bestimmen fortan ihr Leben. Doch Esther bekommt die Chance, Patrouillenfahrten in die Berge zu machen. Dort lernt sie das wilde und schöne, aber auch unnahbare Herz Afghanistans kennen - und trifft auf den rätselhaften Schulleiter Mehsud. Zögerlich verlieben die beiden sich und beginnen eine zarte, riskante Beziehung gegen alle Regeln...Schonungslos schildert der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Romancier Kurbjuweit das harte Los der Bundeswehrsoldaten am Beispiel einer jungen Rekrutin. Am Donnerstag, 8. Dezember 2011, ist der Autor auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg zu Gast, um aus seinem politischen, aber gleichzeitig sehr einfühlsamen Roman "Kriegsbraut" zu lesen. Die Veranstaltung der Buchhandlung Güth (Rheda-Wiedenbrück) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Westfälische Literatur beginnt um 19.30 Uhr.

 

 

Dirk Kurbjuweit, 1962 in Wiesbaden geboren, war von 1990 bis 1999 Redakteur bei der ZEIT, dann Reporter beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dessen Hauptstadtbüro er heute leitet. Neben seinen journalistischen Arbeiten ist Kurbjuweit auch mit erzählerischen Werken bekannt geworden. Er veröffentlichte bislang fünf Romane, von denen drei für das Kino vefilmt wurden, sowie Dreh- und Sachbücher. Sein literarisches Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Kurbjuweit erhielt verschiedene Preise, darunter bereits zweimal den "Egon-Erwin-Kirsch-Preis" (1998 und 2002).

Eintritt: VVK 10 € / 8 € (zzgl. VVK-Gebühr); AK 12 € / 10 €

 

Weitere Informationen unter Tel.: 02529-945590 oder www.kulturgut-nottbeck.de

 

 

 

 

Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde-Stromberg

 

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

 

Kultur-Café

Geöffnet: Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

 

Pressekontakt:

Dirk Bogdanski, Tel: 02529-945592; bogdanski@kulturgut-nottbeck.de