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Ilja Richter: „Sonnenfinsternis" von Arthur Koestler

Lesung

Eine der großen Überraschungen des letzten Buchjahres war Arthur Koestlers Roman „Sonnenfinsternis“, der erstmals in Originalfassung erschienen ist. „Ein Buch, das in jedem Fall in jedes Bücherregal gehört und in den Kanon der großen Romane des 20. Jahrhunderts“, so lautete das Urteil von Thea Dorn, als sie sich im Literarischen Quartett zur Bedeutung der im Elsinor Verlag erschienenen Neuausgabe äußerte. Koestlers "Sonnenfinsternis" war 1940 der erste Roman, der von der politischen Verfolgung unter Stalin erzählte. Doch das deutsche Originalmanuskript galt als verschollen, es kursierten nur Rückübersetzungen aus dem Englischen. Erst 2015 tauchte das Original wieder auf und steht nun in den Buchhandlungen.

 

Der Roman erzählt die Geschichte der Hauptfigur N.S. Rubaschow: Wegen vermeintlicher konterrevolutionärer Verbrechen wird er zum Opfer der stalinistischen Geheimpolizei. Der bekannte Schauspieler und Autor Ilja Richter, der selbst auf eine durch Totalitarismus zerstörte Familiengeschichte blickt, liest aus dem aufrührenden Schlüsselroman der Stalinära. „Schon als Leser konnte ich den Roman nicht mehr vergessen; er ließ mich nicht mehr los. Deshalb spreche ich Koestlers Text“ (Ilja Richter).

 

VVK: 12 EUR/10 EUR – AK: 14 EUR/12 EUR

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