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„Disko-Agitations-Chanteuse“ – Bernadette La Hengst
Ihr mitreißender Pop-Mix explodiert vor Ideen. Und mit ihrem einzigartigen Beat klopft uns Bernadette La Hengst mit Genuss die Schwere der Welt wie Staub aus den Jacken. Am 5. März 2009 versprüht sie ihren musikalischen Charme auf der Live-Bühne des Kulturguts Haus Nottbeck.
Sie ist eine musikalische Überzeugungstäterin, ausgestattet mit quellfrischem Esprit, sprühender Kreativität und kraftvoller Spielintelligenz. „Musikmachen ist für mich eine Bestandsaufnahme meines eigenen Lebens“, sagt Bernadette La Hengst. Und es ist ein pulsierendes Leben, das sie in ihren Songs auf alltagspoetische Weise beschreibt. Im Einerlei der deutschen Unterhaltungsindustrie fallen ihre Platten durch ihren Abwechslungs- und Ideenreichtum auf. Ihre engagierten Texte sind lyrische Perlen, auf Dialog ausgelegt und prall gefüllt mit feministischem Gedankengut, weltoffen, intelligent und kämpferisch. La Hengst gelingt das Kunststück, gesellschaftskritische Ansichten mit intimen Einblicken zu kombinieren, ohne sich an den Maßstäben anderer abzurackern. Mit einem hoch prickelnden Feuerwerk aus kraftvollem Beat, filigranem Text und rockigem bis herzerweichendem Charme ist Bernadette La Hengst am 5. März 2009 auf der Bühne des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde zu erleben. Das Konzert in der Stadt.Land.Pop-Reihe des Museums für Westfälische Literatur beginnt um 20.00 Uhr.
Nach dem Vorbild der 60er-Jahre-Girl-Rebelbands gründete La Hengst 1990 in Hamburg die „Punk-Rock-Beat-Girl-Trash-Pop“-Gruppe „Die Braut haut ins Auge“ – ein offenes Bekenntnis zu Spontaneität, Naivität und gelebtem Spaßfaktor. Damit wenig zu tun haben ihre drei Soloalben – „Der beste Augenblick in deinem Leben“ (2002), „La Beat“ (2005) und ihr aktuelles Werk „Machinette“ (2008). Diese bieten ein bunt-schillerndes Potpourri von Synthie-Punk und klassischem Pop bis hin zu Antiglobalisierungs-Agitprop und zuletzt Elektro-Boogie, HipHop, Dub, Synthiepop und Folk.
Ihre zum Teil jahrelang gereiften Songtexte haben ihr 2003 den Künstlerinnenpreis NRW eingebracht: „Bernadette La Hengst überzeugt mit ihrer höchst individuellen Musik, die in der Kombination von Komposition, Arrangement und Textarbeit künstlerisch herausragend ist“, so die Jury. „Ihre Songtexte sind intelligent und humorvoll. Sie lässt die deutsche Sprache mit imponierender Selbstverständlichkeit zu einer unprätentiösen Poetik des Alltags werden“.
Auf der Bühne lebt La Hengst ihren Freiheitsdrang voll aus. Musik sei für sie körperlich, sagt sie, sonst drohe sie, „innerlich auszutrocknen“. Musikalischen Grenzen gibt es für sie keine – Einflüsse von Britpop-orientierten Bands über Sixties- und Soul-Musik, über Schlager, New Wave und Punkrock bis hin zu moderner elektronischer Musik kommen bei ihr zusammen. „Und dem Ganzen gebe ich in meiner Hundert-Grad-Waschtrommel meinen eigenen Beat hinzu.“
Das Konzert ist Teil des Projekts „Stadt. Land. Pop. Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule“ der LWL-Literaturkommission für Westfalen in Kooperation mit den Universitäten Münster und Paderborn sowie dem Museum für Westfälische Literatur. Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, der LWL-Kulturstiftung und der Nyland-Stiftung.
Kartenvorverkauf: Die Glocke-Kartenservice (Tel.: 02522-73300), Forum Oelde (Tel.: 02522-72800) und im Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.: 02529-945590).
Karten gibt es auch in Münster bei Jörgs CD-Forum, Alter Steinweg 6 (Tel: 0251-58889) und ELPI, Von-Vincke-Straße 5-7 (Tel: 0251-57030), sowie in Bielefeld beim AStA der Universität (Tel.: 0521-1063423).
Eintritt (Stehplätze): VVK (zzgl. Gebühr) 12,- / 10,- € | AK 14,- / 12,- €
Museum für Westfälische Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg
Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr
Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de
Pressekontakt: Dirk Bogdanski, Tel.: 02529-945592


