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„Hartmut und Du“: Das Finale des Short-Story Wettbewerbs

Die Finalisten des Short-Story-Wettbewerbs "Hartmut und Du" stehen fest! Die fünf besten Bewerber ringen am Freitag, 23. Juli, ab 19 Uhr auf dem Kulturgut Haus Nottbeck um die Krone der Kurzgeschichtenkunst. Alle Anwesenden wählen die drei endgültigen Sieger. Der Eintritt ist frei.

 

"Hartmut und Du" - unter diesem Motto rief ein Literaturwettbewerb dazu auf, humorvolle und satirische Kurzgeschichten zu verfassen - aber bitte "hartmutesk"! Das heißt konkret: Ein unverwechselbarer Ich-Erzähler berichtet von originellen bis skurrilen Erlebnissen im Hier und Jetzt. Insgesamt acht Autorinnen und Autoren sind am Freitag auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde live zu erleben. Neben den fünf Wettbewerbern mit den meisten Jurypunkten, performen die Platzierten sechs bis acht ihre Texte außer Konkurrenz. Die endgültigen Sieger werden vom Publikum bestimmt. Durch den Abend führt Oliver Uschmann in seiner Rolle als "Wortguru" mit kompetenten Kommentaren und erhellenden Einsichten zur Literaturpraxis.

 

Alle acht eingeladenen Prosaisten dürfen sich bereits als Gewinner fühlen, denn sie wurden von einer sechsköpfigen Jury (Prof. Dr. Walter Gödden, Susanne Halbleib, Holger Kuntze, Dirk Bogdanski, Sylvia Witt und Oliver Uschmann) aus nicht weniger als 52 Einsendungen ausgewählt. Der literarische Wettstreit um die Gunst des Publikums lohnt sich: Dem besten Textperformer winken 500 Euro Preisgeld, dem Zweit- und Drittplatzierten 300 bzw. 100 Euro.

 

Mit dabei ist zum Beispiel der Bochumer Student Christian Bischopink. In seiner Geschichte "Gedreht und geschnitten" verschachtelt der junge Autor die Realitäten wie in einer russischen Matrjoschka-Puppe gekonnt ineinander. Mit "Querulant im Amt" geht der gelernte Journalist Bernhard Blöchl an den Start. Die wahrhaft hartmuteske Story über Aktionskunst im Amt ist die erste schriftstellerische Arbeit des erfahrenen Mitarbeiters von Süddeutsche, SZ Extra oder Music Supporter - und direkt ein Treffer! Die skurrile Prosa des Lehrers Othmar Plöckinger aus Salzburg bringt derweil das Zwerchfell durch einen pseudo-naiven Tonfall und ein unschuldig groteskes Szenario in Wallung. Humorvolle, straff geschriebene Popliteratur der besten Sorte verspricht Stefan Albus mit seiner Geschichte "Kunst von unten". Statt "Hartmut und ich" heißt es bei dem feien Autor und Texter regelmäßig "Rob und ich" - so lautet nämlich auch seine Kolumne in den Musikfachzeitschriften Keyboards und Sound & Recording. Die einzige Frau unter den Top 5 heißt Marie Pulm. Die Kölner Texterin, Redakteurin und Konzepterin schickt in ihrer Geschichte "Interview mit Hartmut" ihre Ich-Erzählerin tatsächlich in die Hui-WG zu Zeiten des zweiten Romans "Voll beschäftigt".

 

Nach Ende der "AB INS BUCH" Ausstellung im Museum für Westfälische Literatur wird jede Story, die mindestens einen Punkt von der Jury bekommen hat, online veröffentlicht. Zuvor verabschieden sich jedoch Hartmut und seine sympathischen Mitbewohner am 31. Juli 2010 mit einer großen Auszugsparty auf dem Kulturgut.

 

 

Weitere Informationen unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 und www.kulturgut-nottbeck.de

 

 

 

 

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

 

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

 

Kultur-Café

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr

Und nach Vereinbarung

 

 

Pressekontakt:

Dirk Bogdanski, Tel: 02529-945592; bogdanski@kulturgut-nottbeck.de