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Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Walter Gödden

Nylands Kleine Westfälische Bibliothek 108

2021

ISBN 978-3-8498-1757-2

153 Seiten

kartoniert

 

Frau Andernach zündete sich eine Zigarette an und dachte spöttisch: ein gräßliches Alter, diese Backfischzeit! Alles ist zu lang und zu eckig an dem Unglückswesen da, und die Haare könnten gar nicht unglücklicher frisiert sein. Aber wie sie rot werden kann, ist köstlich! Daß es das bei modernen jungen Mädchen noch gibt!
aus: Wohin mit Fritzi?

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Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Gerd Herholz

Nylands Kleine Westfälische Bibliothek 109

2021

ISBN 978-3-8498-1716-9

162 Seiten

kartoniert

 

Ich kenne eine Amsel in der Nähe des Artergutes, die hat sich auf Jazz spezialisiert; in ihrem Schnabel birgt sie ein ganzes Schlagzeug: Trommeln, Kastagnetten und was noch alles - und damit klappert, trillert, quarrt und kichert sie in bezauberndem Brio. Die Amsel macht sich aus ihrer Umgebung nichts, denn sie schafft Umgebung. Ihre Künstlernatur zeigt sich auch darin, daß sie, die scheue, beim Singen alle Schüchternheit verliert. Dann gibt es für sie nichts als Publikum und Akustik, und sie postiert sich zwischen Häuserwänden auf Dachgiebeln, Flaggenknöpfen und Fernseh-Antennen wie ein Caruso an der Rampe. Neulich hab ich doch eine Amsel Ecke Bahnhofstraße und Bahnhofplatz singen hören, mitten im Verkehrsgebrause. Wohl der anmutigste Versuch einer Lärmbekämpfung.
Aus Sigismund von Radecki: Amseln und Bäume

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Erinnerungen eines westfälischen Südseemissionars

Herausgegeben von Walter Gödden

Übersetzt von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Nyland Dokumente 20

2021

ISBN 978-3-8498-1597-4

163 Seiten

kartoniert

 

Rund zehn Jahre verbrachte der 1874 in Oelde/Westf. geborene Missionar August Erdland auf den Marshallinseln in der Südsee. Drei Jahre ließ er sich von einem Einheimischen in der marshallesischen Sprache unterweisen. Die ozeanische Welt wurde für Erdland eine Zeit lang zur „zweiten Heimat“.

Dem von ihm sehr geschätzten neuen Lebensumfeld widmete er gleich drei, teilweise umfangreiche Werke: ein sprachtheoretisches Wörterbuch mit kurzen Sprachübungen (1906), die ethnologische Untersuchung „Die Marshall-Insulaner. Leben und Sitte, Sinn und Religion eines Südsee-Volkes“ (1914) sowie die vorliegende Sammlung „South Sea Sketches“, die 1922 in englischer Sprache in Boston erschien und hier erstmals in deutscher Übersetzung vorgelegt wird.

 

  • Vorwort
     
  • I Ein erster Blick auf die Insel
     
  • II Einheimische Speisen
     
  • III Anziehendes und Abstoßendes
     
  • IV Charaktermerkmale
     
  • V Soziale Gliederung
     
  • VI Frau und Jugend
     
  • VII Religion
     
  • VIII Aberglaube
     
  • IX Bildersprache
     
  • X Redensarten
     
  • XI Auf See verschollen
     
  • XII Verwüstung
     
  • XIII Handel und Gewerbe
     
  • XIV Neubritannien
     
  • XV Der Menschenfresser
     
  • XVI Ehe
     
  • XVII Krieg und Mord
     
  • XVIII Sklaverei
     
  • XIX Kannibalismus
     
  • XX Ein tragisches Massaker
     
  • Fotos aus der Originalausgabe der „South Sea Sketches“
     
  • Nachwort
     
  • Anhang
  • Von Vuna Pope nach Jaluit
  • Schilderungen aus der Südsee
  • Anmerkung der Übersetzer
     
  • Dank
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roterfadenlyrik Edition Haus Nottbeck

Oelde/Dortmund: vorsatz verlag.

Gefördert von der Nyland-Stiftung, Köln

32 Seiten

ISBN: 978-3-943270-28-0

5,00€zuzüglich Versandkosten           

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